Künstler*innen aus Deutschland erzielten 515 Millionen Euro an Lizenzzahlungen über Spotify
Die Loud & Clear Zahlen für 2025 belegen: Spotify ist ein zentraler Wachstumstreiber für Künstler*innen aus Deutschland. Die Lizenzzahlungen stiegen auf insgesamt 515 Millionen Euro – ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wächst Spotify deutlich schneller als der deutsche Musikmarkt insgesamt (+2,3 Prozent) und der Streaming-Bereich im Speziellen (+4,1 Prozent; BVMI Deutschland).
Zudem stieg die Zahl der Künstler*innen aus Deutschland, die über Spotify mehr als 50.000 Euro erzielen, 2025 um 7 Prozent – seit 2019 hat sie sich damit nahezu verdoppelt.
„Die Loud & Clear Zahlen für 2025 zeigen: Spotify ist für Künstler*innen aus Deutschland heute weit mehr als eine Vertriebsplattform – es ist ein echter Verstärker. Was uns dabei besonders freut: Immer mehr Acts, ob mit Major- oder Independent-Label im Rücken, bauen mit uns nachhaltig wachsende Einnahmen auf. Dass deutschsprachige Musik weltweit so stark zulegt, zeigt zudem, dass die Nachfrage nach Künstler*innen aus Deutschland längst nicht mehr an der Landesgrenze endet." erklärt Conny Zhang, Head of Music Central Europe bei Spotify.
Unabhängig und erfolgreich: Independents im Aufwind
Wie bereits im Vorjahr entfiel mehr als die Hälfte der von Künstler*innen aus Deutschland erzielten Lizenzzahlungen über Spotify auf unabhängige Acts und Labels – ein Beleg dafür, dass Streaming als Einkommensquelle längst in der Independent-Szene angekommen ist.
Thorsten Freese, CEO Believe Germany Group, sieht diesen Erfolg als Ansporn: „Unabhängige Artists und Labels genießen ein besonderes Maß kreativer Freiheit. Dass ein großer Teil der Spotify Lizenzzahlungen an deutsche Künstler*innen bei Independents ankommt, ist ein schöner Erfolg, über den wir uns sehr freuen. Gleichzeitig sehen wir in Deutschland Potenzial, den Anteil lokaler Künstler*innen weiter zu steigern. Märkte wie Italien und Frankreich zeigen eindrucksvoll, wie lebendig ein stark verankertes Musik-Ökosystem sein kann. Deshalb liegt uns viel daran, die Sichtbarkeit lokaler Acts im Streaming wie auch auf Festivals, im Radio und durch innovative Formate gemeinsam mit Spotify weiter zu fördern. Mit unserem Know-how unterstützen wir dieses gemeinsame Ziel aktiv.“
„Als erster europäischer Digitalvertrieb für Independent Music Labels freuen wir uns bei Zebralution natürlich, dass bei Spotify ein sehr hoher Anteil der Lizenzzahlungen an Independent Vertriebe, Labels und Künstler*innen ausgeschüttet wird”, sagt Konrad von Löhneysen, Co-CEO bei ZEBRALUTION GmbH. „Falls sich noch jemand erinnern kann: Das war zu Hochzeiten des physischen Marktes nicht so.“
Deutschsprachige Musik ist weltweit beliebt
Deutschsprachige Musik gehörte 2025 zu den erfolgreichsten Sprachkategorien auf Spotify – und in nur zwei Jahren stiegen die Lizenzzahlungen weltweit um 35 Prozent. Ein Erfolg, der auch bei den Künstler*innen ankommt: „Die deutsche Sprache ist für mich die Sprache, in der ich meine Gedanken und Gefühle am treuesten wiedergeben kann“, so die Singer-Songwriterin maïa. „Gerade als Indie Female Artist finde ich es schön, in Programmen wie EQUAL stattfinden zu dürfen und somit einen globalen Markt erreichen zu können. Dass deutsche weibliche Stimmen ihren eigenen Platz finden und von Spotify in solchen Programmen gefördert werden, ist sehr anerkennend.“
Die Begeisterung der Hörer*innen spiegelt sich auch in beeindruckenden Zahlen wider: Weltweit haben Spotify Nutzer*innen mehr als 267 Millionen Playlists mit Musik von Künstler*innen aus Deutschland erstellt – allein in Deutschland sind es über 36 Millionen. Rund 7.340 Künstler*innen aus Deutschland wurden zudem in redaktionellen Spotify Playlists platziert. Das globale Interesse schlägt sich auch in der Hördauer nieder: 2025 verbrachten Nutzer*innen weltweit mehr als 8,7 Milliarden Stunden mit Musik von Künstler*innen aus Deutschland – das entspricht über 183 Milliarden Streams.
Indie-Pop-Künstlerin anaïs nutzt diese Entwicklung für sich ganz bewusst: „Ich finde es total spannend zu sehen, dass deutschsprachige Musik auf Spotify immer mehr gestreamt wird. Ich kann das sehr gut nachvollziehen – ich habe mich auch dazu entschieden, meine Texte jetzt auf Deutsch zu schreiben. Dadurch kann ich mich besser und direkter ausdrücken und habe jetzt eine noch stärkere Verbindung zu meinen Fans."
Zahlen und Erfahrungen, die die anhaltende Dynamik eines Marktes belegen, der sich rasant weiterentwickelt und dessen Potenzial, besonders auf globaler Ebene, noch längst nicht ausgeschöpft ist.
Internationale Reichweite zahlt sich aus
Dass das globale Interesse an Musik aus Deutschland auch wirtschaftlich ankommt, zeigt eine bemerkenswerte Zahl: 2025 gingen rund 40 Prozent der über Spotify erzielten Lizenzzahlungen auf Künstler*innen aus Deutschland auf Hörer*innen außerhalb Deutschlands zurück. Für viele Acts bedeutet das nicht nur mehr Einnahmen, sondern auch ein neues Selbstverständnis – und ganz konkrete Möglichkeiten, internationale Nachfrage in reale Karriereschritte zu übersetzen.
Gleichzeitig bleiben Künstler*innen aus Deutschland ihrem Heimatmarkt eng verbunden: Fast 70 Prozent der Titel in Spotify Deutschlands Daily Top 50 stammten 2025 von deutschen Acts.
So fördert Spotify Künstler*innen aus Deutschland
Hinter den Zahlen steckt auch ein klares Bekenntnis: Spotify fördert Künstler*innen aktiv dabei, ein breiteres Publikum zu erreichen und ihre Karrieren nachhaltig aufzubauen. Mit dem globalen Newcomer-Programm RADAR unterstützt Spotify aufstrebende Talente in entscheidenden Karrierephasen – durch redaktionelle Begleitung, Playlist-Platzierungen und internationale Sichtbarkeit. Seit dem Start 2020 hat RADAR bereits mehr als 1.000 Künstler*innen in über 180 Ländern gefördert. Im deutschsprachigen Raum zählen zuletzt Zimmer90, DJ Gigola, Souly und Yu aus Deutschland, Eileen Alister aus der Schweiz sowie LUKAS OSCAR aus Österreich zu den RADAR Artists des Jahres 2025.
„Es ist für mich unglaublich, dass ich so früh in meiner Karriere bereits zweimal auf Europatour gehen durfte. Die Spotify Insights haben mir das Selbstbewusstsein gegeben, dass das Interesse an meiner Musik über meine Landesgrenzen hinausgeht“, so Eileen Alister, Schweizer Singer-Songwriterin und Teil des Spotify RADAR Programms in 2025.
Auch mit dem Programm EQUAL setzt Spotify ein starkes Zeichen für mehr Gleichberechtigung in der Musikbranche: Seit 2021 unterstützt das globale Programm Künstler*innen, Songwriter*innen und Produzent*innen, die strukturellen Benachteiligungen begegnen – mit editorieller Unterstützung, Marketingmöglichkeiten und nachhaltiger Aufmerksamkeit. In den vergangenen fünf Jahren hat EQUAL so über 1.400 Botschafter*innen in mehr als 40 Märkten weltweit begleitet. Darunter die österreichische Singer-Songwriterin Esther Graf, die im März 2026 im Rahmen des fünfjährigen Spotify EQUAL Jubiläums auf einem Billboard am New Yorker Times Square geehrt wurde.
Welchen Stellenwert Sichtbarkeit hat, zeigt auch die Spotify Global Impact Liste, die halbjährlich die international meistgestreamten Songs von Künstler*innen aus Deutschland auswertet. WizTheMc (im Feature mit bees & honey) führte das Ranking 2025 gleich zweimal in Folge an – sowohl im ersten als auch im zweiten Halbjahr. Ein weiterer Beleg dafür, wie Künstler*innen aus Deutschland mit Spotify nachhaltige internationale Reichweite aufbauen können.
Darüber hinaus bilden die redaktionellen Playlists von Spotify eine wichtige Bühne für Künstler*innen aus Deutschland. Ob Deutschrap auf Deutschrap Brandneu, deutschsprachiger Indie auf Wilde Herzen, elektronische Musik auf Electronic Rising oder Neuerscheinungen auf New Music Friday Deutschland – die Bandbreite der redaktionellen Spotify Playlists spiegelt die Vielfalt der deutschen Musikszene wider.
Mehr Transparenz für die Musikindustrie
Loud & Clear ist Spotifys jährlicher Transparenzbericht, der detaillierte Einblicke in die wirtschaftlichen Mechanismen des Musik-Streamings bietet. Die neueste globale Ausgabe, die am 11. März 2026 erschienen ist, liefert Künstler*innen, Branchenverantwortlichen, Medienmacher*innen und Fans wertvolle Einblicke in die wichtigsten Entwicklungen der Streaming-Ökonomie. Loud & Clear beantwortet zentrale Fragen, die sich mit den Verdienstmöglichkeiten durch Musik-Streaming und deren Entwicklung beschäftigen.
Spotify ist nach wie vor der einzige Audio-Streaming-Dienst, der regelmäßig detaillierte Einblicke in diese Daten gewährt – und damit für mehr Transparenz sorgt. So zeigt der Report beispielsweise, dass Spotify im Jahr 2025 mehr als 11 Milliarden US-Dollar an die Musikindustrie ausgeschüttet hat – und damit erneut der Audio-Streaming-Dienst mit den weltweit höchsten Auszahlungen war. Damit steigen die gesamten bisherigen Auszahlungen seit der Gründung von Spotify auf fast 70 Milliarden US-Dollar. Und: Diese Summe wächst weiter.
Der Bericht richtet sich sowohl an Künstler*innen als auch an Musikfans, um ein besseres Verständnis für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche zu schaffen. Im Fokus steht dabei, wie und wo Künstler*innen heute Karrieren aufbauen und langfristig tragen, neue Meilensteine setzen, ihr Publikum erweitern und bisherige Grenzen hinter sich lassen. Spotify bleibt ein entscheidender Partner für Künstler*innen, die ihre Musik veröffentlichen und von den globalen Möglichkeiten des Streaming-Marktes profitieren möchten.
Die neun wichtigsten Erkenntnisse aus dem Loud & Clear Bericht für Künstler*innen aus Deutschland in der Übersicht:
- Die durch Künstler*innen aus Deutschland erzielten Lizenzzahlungen über Spotify stiegen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf insgesamt 515 Millionen Euro.
- Mehr als die Hälfte der von Künstler*innen aus Deutschland erzielten Lizenzzahlungen über Spotify entfiel 2025 auf unabhängige Künstler*innen und Labels.
- Deutschsprachige Musik gehörte 2025 zu den erfolgreichsten Sprachkategorien auf Spotify – weltweit stiegen die Lizenzzahlungen in nur zwei Jahren um 35 Prozent.
- Die Zahl der Künstler*innen aus Deutschland, die über Spotify mehr als 50.000 Euro erzielen, stieg 2025 um 7 Prozent. Seit 2019 hat sich ihre Zahl nahezu verdoppelt.
- Weltweit haben Spotify Nutzer*innen mehr als 267 Millionen Playlists mit Musik von Künstler*innen aus Deutschland erstellt – allein in Deutschland sind es über 36 Millionen.
- 2025 landeten rund 7.340 Künstler*innen aus Deutschland in redaktionellen Spotify Playlists.
- Rund 40 Prozent der durch Künstler*innen aus Deutschland erzielten Lizenzzahlungen über Spotify gingen 2025 auf Hörer*innen außerhalb Deutschlands zurück.
- Fast 70 Prozent der Titel in Spotify Deutschlands Daily Top 50 stammten 2025 von Künstler*innen aus Deutschland.
- 2025 verbrachten Spotify Nutzer*innen weltweit mehr als 8,7 Milliarden Stunden mit Musik von Künstler*innen aus Deutschland – das entspricht über 183 Milliarden Streams.
Weitere Informationen und Infografiken finden Sie sowohl im internationalen Newsroom For The Record als auch auf der Loud & Clear Website.

















